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Talent-Scheune 2010
Das war 2009
Unser Baumhaus
Die mongolische Jurte
Verbesserung der Wasserqualität im Waldbad Wriezen
Hilfe für die Liebesinsel in Neutrebbin
Ein Garten der Kontemplation
Tag der "offenen Gärten"
EM-Schulungsgarten

Talent-Scheune 2010 | Nach oben |

Im Rahmen unseres Hoffestes, am 28.08.2010, findet zum 2. Mal unsere Talent-Scheune statt. Jungs und Mädchen im Alter von 6 - 16 sind eingeladen ihr Können zu zeigen. Weitere Infos und die Anmeldung findet Ihr HIER.

Das war 2009 | Nach oben |

Durch Fördermittel der LASA konnte der Verein von Januar bis April die Naturpädagogin Nadine Markgraf beschäftigen, die den Auftrag hatte, den vorhandenen „Garten der Sinne“ pädagogisch weiter zu entwickeln. Sie entwarf ein Nutzungskonzept für Kita- und Grundschulklassen, eine Fortbildung für LeherInnen und ErzieherInnen und führte die entsprechenden Veranstaltungen im Frühjahr durch. Das Projekt fand begeisterten Anklang und erste Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten uns im Sommer mit ihren Klassen. Die Kita Sonnenschein aus Neulewin übernachtete mit einer Gruppe auch in der mongolischen Jurte. Seit dem ist unser "Garten der Sinne" um Tastbäume, einen wunderschönen Weidentunnel und eine „tierische Weitsprunganlage“ reicher.

Seit 2007 bemühte sich unsere Vereinsvorsitzende Tarika E. Hoffmann auch, unseren Verein in einem größeren Netzwerk in der Region zu verankern. 2008 konnte die „Straße der Sonnenblumen“ mit 53 Mitgliedern eröffnet werden und 2009 eröffnete die Märkische Oderzeitung (MOZ) unsere Saison per Rad mit der „Tour de MOZ“ auf der Straße der Sonnenblumen. Dank vieler fleißiger Helfer konnten wir für über 80 Radler eine Mittagspause mit leckeren Suppen, Würstchen und Kartoffelsalat bieten.

Am 6. Mai 2009 war der Verein zu einer Veranstaltung der SPD- Bundestagsfraktion eingeladen worden. Unter dem Titel – Mit guten Beispielen voran – Bildung für nachhaltige Entwicklung, stellten wir uns mit unseren Projekten vor.

Der Umfang für das 2008 geplante Baumhauses überstieg unsere vorhandenen Mittel erheblich, so dass wir über Leader + nochmals einen Antrag auf Förderung stellten und im März 2009 einen positiven Bescheid von der Bewilligungsbehörde erhielten.

Anfang Juli konnten wir dem Spielbau e.V. den Auftrag zum Bau erteilen. In einer zünftigen Zimmermannsarbeit entstand bis Mitte August unser neues Domizil in mitten der Natur, ein Schmuck für und Ausguck in den Garten, sowie eine attraktive Übernachtungsmöglichkeit für Naturliebende Menschen.

Für unser Hoffest am 5. September 2009 hatten wir etwas Besonderes vor. Unseren Scheunenteil, in dem wir sonst all unsere Gerätschaften lagern, wurde in eine "Talentsscheune" verwandelt. Zur Finanzierung einer Bühne erhielten wir für unser Vorhaben von der „Aktion Mensch eine Förderung in Höhe von 4000.- € . Danke! 25 junge Talente der Region hatten sich beworben, um ihr Können vor gut 200 Gästen zu zeigen. Die Beiträge reichten vom Playback- und Sologesang über Gruppentänze, Zaubervorführungen und Instrumentalbeiträge. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Kinderring Neuhardenberg, der für das Rahmenprogramm sorgte und Mitglieder der „Straße der Sonnenblumen“ sorgten für buntes Markttreiben. Insgesamt fand die Veranstaltung so großen Anklang bei Jung und Alt, dass auch für 2010 ein Hoffest in der Art geplant ist.

Unser Baumhaus | Nach oben |

Seit September 2009 steht unser Baumhaus. Wir danken LEADER+ für die bereitgestellten Fördermittel und der Fa. Spielebau für den Aufbau.



Die mongolische Jurte | Nach oben |

Seit August 2008 steht die original mongolische Jurte auf unserem Gelände und bietet Kindergruppen Gelegenheiten in einem zünftigen Rahmen Geburtstage zu feiern oder Radlern darin zu übernachten. Wir danken der "Aktion Mensch" für die Finanzierung und Hans Ulm sowie Stefan Genkinger für den Aufbau. Aufgrund von Umstrukturierungen im Verein musste die Jurte 2011 leider abgegeben werden.





Verbesserung der Wasserqualität im Waldbad Wriezen | Nach oben |

Seit mehreren Jahren hat die Stadt Wriezen Probleme mit ihrem Naturwaldbad. Anfang Oktober 2007 fand eine Beratung zur Problematik statt, denn die Sichttiefe des Wassers betrug im September 2007 nur noch 60 cm. Für die kommende Badesaison drohte die Schließung. So erhielten wir als Verein die Anfrage, ob EM für eine Verbesserung infrage käme. Dieses Projekt war sehr interessant jedoch für unsere bisherigen Erfahrungen eine Nummer zu groß. Das Waldbad hat eine Wasserfläche von 8936 m² und ein Wasservolumen von ca. 13.500 m³. Nach einigen Gesprächen mit Fachleuten entschlossen wir uns, da der Winter vor der Tür stand, nur mit EM X Keramikpulver zu arbeiten. Knapp 20 kg EM-X Keramikpulver wurden in Wasser aufgelöst und mit Gieskannen auf der Wasseroberfläche verregnet.

Anfang Februar 2008 erhielten wir die Nachricht, dass die Sichttiefe jetzt 2,30 m betrüge, ein Wert den es seit 15 Jahren nicht mehr gegeben hatte. Um jedoch die Badefreuden der Besucher auch für die kommende Saison zu sichern, brachten wir im April 2008 ca. 2000 Dangos und 400 l EM-A aus. Das half, die Sichttiefe in der Badesaison über einem Meter zu halten. Da das Waldbad jedoch in einer Senke liegt, welche durch diverse Sickerquellen und Grundwasser gespeist wird, wurde deutlich, dass eine zusätzliche Form der Belüftung , bzw. Umwälzung des Wassers durch eine Pflanzenkläranlage notwenig wäre, um die Wasserqualität zu beleben und noch mehr Sauerstoff zuzuführen. Zum Ende der Badesaison, im September 2008, verteilten wir nochmals 400 l EM-A und 20 kg EM X Keramikpulver auf der Seeoberfläche. Auf das Ergebnis im Frühjahr 2009 sind wir gespannt.





Hilfe für die Liebesinsel in Neutrebbin | Nach oben |

Das Wasser in der Neutrebbiner Liebesinsel war gar nicht mehr so lieblich anzuschauen. Als Ernst Hammes im Juli 2006 bei uns zu Gast war, befragten wir ihn, wie diese trübe Brühe (Bild 2) mit einem grünen Teppich aus Entengrütze (Bild 1) mit EM behandelt werden könnte.

Im April 2007 machten wir dem Bürgermeister von Neutrebbin, Herrn Link, den Vorschlag, die Qualität des Wassers mittels EM zu verbessern. Und anstatt teuren Expertenrat einzuholen, gab er unserem Verein die Chance für den Einsatz der effektiven Mikroorganismen. Dabei erhielten wir Unterstützung durch die EMRO oHG aus Metzdorf, die 450 Liter EM-A sponserte und 400 Dangos* (Bild 3) herstellte. Diese wurden im Juli 2007 ins Wasser der Liebesinsel gegeben. Natürlich waren nicht nur die EM`s alleine verantwortlich für die Verbesserung der Wasserqualität (Bild 4). Sie wirkten eher unterstützend zum Einsatz von Graskarpfen und dem kontinuierlichen Entfernen der Entengrütze, sodass das Wasser nun wieder klar und einladend wirkt.

Vielen Dank an die Gemeinde Neutrebbin, die uns mit diesem Projekt die Möglichkeit gab, weitere Erkenntnisse über den Einsatz und die Wirkung von EM`s in Teichen zu bekommen.

* Dangos sind fausgroße Bälle, die aus Bokashi und EM-A hergestellt werden. Nur durch diese Technik gelangen die effektiven Mikroorganismen auf den Grund des Gewässers und wirken der Wassertrübung entgegen.









Ein Garten der Kontemplation | Nach oben |

Ein Projekt im Rahmen der Vereinsarbeit
Kontemplation bedeutet allgemein Beschaulichkeit oder auch beschauliche Betrachtung. Dieser Begriff wurde von römischen Priestern geprägt, welche über die Verbindung zwischen irdischen und himmlischen Bereichen nachsannen. Kontemplation ist ein besonderer Empfindungszustand oder eine Bewusstseinserweiterung die von Ruhe und sanfter Aufmerksamkeit auf einen Gedanken bestimmt ist.

Auf der rechten Seite sehen Sie eine Zeichnung, wie der Garten einmal aussehen soll. Klicken Sie das Bild an um es in voller Größe zu sehen.

Für unser Vorhaben suchen wir noch "Pflanzenpaten". Wollen Sie ein Pflanzenpate werden? Dann schauen Sie mal HIER. Als Pflanzenpate können Sie Ihren Namen in unserem Garten verewigen und helfen uns gleichzeitig bei der Realisierung.

Folgende Pflanzen haben schon einen Paten:
Ginko - Frau Finn
Magnolie - Frau Krüger
Fächerahorn - Kathrin Otto
Bambus - Frau Mönig-Raane



Tag der "Offenen Gärten" | Nach oben |

23. und 24.06.2007
Zum 2. Mal nahm unser Verein am "Tag der offenen Gärten" teil. An diesen beiden Tagen nutzten etwa 300 Gäste die Möglichkeit unseren Verein kennen zu lernen und bei Kaffee, Kuchen und herzhaften Snacks die Ruhe und Besinnlichkeit zu genießen. Viele unserer Gäste machten sich, durch Vorträge und Gartenführungen, mit der Wirkung von effektiven Mikroorganismen vertraut. Handwerkskunst wurde angeboten sowie Spiel und Spaß für Kinder.

Am 23.06. um 12:00 Uhr wurde die Neueste Errungenschaft unseres Vereins eröffnet; der Barfußweg. Hier können Sie barfuß über verschiedenen Bodenbeläge laufen und fühlen. Auch die Vorstellung unseres Neuesten Projektes, "Garten der Sinne", wurde mit Interesse verfolgt.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Helfern, die bei den Vorbereitungen und der Durchführung beteiligt waren, recht herzlich bedanken.









EM - Schulungsgarten | Nach oben |

Vorüberlegungen
Bis zur Wende galt das Oderbruch als Gemüsegarten Berlins und bot darüber hinaus zahlreichen Haushalten zusätzliche Einnahmequellen durch den privaten Anbau und die Abgaben überschüssiger Obst- und Gemüseerträge an die Sammelstellen des Konsum. Diese Möglichkeit wurden im Zuge der Umstrukturierungen nach der Wende völlig eingestellt, so dass auch die Motivation, auf Brachland oder eigenem Grund und Boden Gemüse anzubauen, fast völlig zum Erliegen kam. Dies erklärt, dass auch heute noch im Oderbruch zahlreich Flächen fruchtbaren Bodens brach liegen bzw. das Brachland auch wegen gewisser EU - Förderrichtlinien subventioniert wird. Viele Einwohner, die sich früher aus dem eigenen Garten mit Obst und Gemüse versorgten, geben heute den einfacheren Weg, dem Kauf von treibhausgezüchtetem Gemüse aus dem Supermarkt, den Vorrang. Dies regt zum Nachdenken an, denn das Oderbruch zählt in zunehmendem Maße zu den benachteiligten Regionen seit der Wende. Die Einwohnerzahlen sinken, mehrere Schulen der Region mussten bereits geschlossen werden und das soziale Versorgungsnetz wird immer großmaschiger. Allein in der Umgebung von Alttrebbin liegt die Arbeitslosenzahl bei ca. 30%... | mehr |

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